Kulturschaffende lieben es schräg #Jesteburg #Kunst #Kultur #Kommunikation #Hamburger Abendblatt

Heute ist ein großer Bericht über uns im Hamburger Abendblatt erschienen.

Vielen Dank an Abendblatt-Redakteur Thomas Sulzyc, der sich am letzten Samstag extra auf den Weg nach Jesteburg gemacht hat – zum Pressegespräch in den Räumen von schräg und gut.

Christina Leitow und Waltraut Seegers wollen im neuen Kunstraum in Jesteburg Talenten und Etablierten ein Forum geben

„Mit naturalistischen Stillleben können Künstler bei diesen beiden Frauen nicht landen: Christina Leitow und Waltraut Seegers lieben es schräg – also irgendwie anders, inspirierend, provozierend. „Schräg und gut“ heißt deshalb ihr neuer, 70 Quadratmeter großer Kunstraum in Jesteburg, eine Galerie mit Medienbüro, in der inzwischen die erste Ausstellung läuft.

Die beiden Kulturschaffenden wollen etablierte Künstler präsentieren und Talenten zu größerer Bekanntheit verhelfen.“

(…) „Mono-Kultur ist bei „Schräg und gut“ unerwünscht. Nur eine Kunstrichtung zu zeigen, sagt Christina Leitow“, sei ihr zu langweilig. Deshalb zeigt die erste Ausstellung neben den Papierschnitten Malereien, Collagen mit Botschaften, Silberschmuck, Hüte und Accessoires.

Die Vielfalt auf ihrem Kulturplaneten, so nennt Christina Leitow ihr Büro für Kommunikation, Kunst und Kultur, soll dem Publikum die Schwellenangst nehmen. „Bei uns muss niemand 100 Kunstbände gelesen haben, um mitreden zu können“, ermutigt sie jeden, den Kunst- und Kulturraum zu betreten.“

(…)

„Jesteburg sei der Kunstort im Landkreis Harburg, sagt Waltraut Seegers. Die Menschen dort seien besonders aufgeschlossen für Kunst und Kultur. Zahleiche Ateliers, das Kunsthaus, die Kunststätte Bossard und die Gastronomie in der Nachbarschaft würden das ideale Umfeld bilden.“
(…)

„Wer sind die beiden Frauen, die urbane Kunst aufs Land bringen? Beide leben in Buchholz, halten aber Jesteburg für die „Kunsthauptstadt“ im Landkreis. Christina Leitow, 43, entwickelt mit ihrem Unternehmen Kulturplaneten Konzeptionen für Kunst- und Kulturprojekte und übernimmt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit dafür. Ihre Referenzen sind bekannte Adressen in Hamburg: Kunden sind das Wirtschaftsmagazin Brand eins und das Budni-Forum für Kunst und Kultur. Bevor die Kulturwissenschaftlerin sich selbstständig machte, arbeitete sie für das Magazin „Stern“, organisierte im Gruner und Jahr Verlag Fotoausstellungen.

Unter dem Künstlernamen „Teena“ entwirft sie Collagen, die sie in ihrem Atelier zurzeit zeigt. Christina Leitow verarbeitet dabei alles, was auf Papier gedruckt ist: Flyer, Zeitungen, Verpackungen – nichts ist vor ihr sicher.

Kennengelernt haben sich die beiden Frauen vor vier Jahren im Metronom auf dem Weg nach Hamburg. Waltraut Seegers, 65, und heute in Ruhestand, lebt ebenfalls in Buchholz und arbeitete damals wie Christina Leitow bei Gruner und Jahr. Chef vom Dienst bei „Geo Saison“ ist sie gewesen. Kunst ist ihre Leidenschaft – und jetzt gönnt sie sich ihre eigene Galerie „Walerie S“. „Kunst zu sammeln ist so teurer“, sagt sie, „da dachte ich mir, ich könnte ja ausstellen.“ Neben guten Kontakten in die Medien- und Künstlerszene Hamburgs haben die beiden also ganz offensichtlich auch Humor.“

„Schräg und gut“: Ausstellung mit Exponaten von Thomas Kleine, Brigitte Nolden, Angelo Motta, Julia Pust, Eva Anhoeck und Teena, bis 31. Januar 2012, Lindenstraße 6a in Jesteburg, Öffnungszeiten: mittwochs bis freitags 11 bis 18 Uhr, sonnabends und sonntags 11 bis 16 Uhr.

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