#Ausstellung 20. Juli – 30. September #Malerei und #Skulptur #Jesteburg #Kunst #Kultur #Sommer

Sommerausstellung vom 20. Juli bis 30. September 2012

Wir laden herzlich ein zur Vernissage am 20. Juli um 19.00 Uhr

Die sechste Ausstellung im Kunstraum schräg und gut widmet sich der Malerei und Skulptur. In der Sommerausstellung werden ausgewählte Werke gezeigt von

Sigrid Gruber, Hanstedt, Thomas Kleine, Hamburg sowie Jan Amelung, Buchholz; die Skulpturen des Steinbildhauers Amelung werden auch im Außenbereich präsentiert.

© Sigrid Gruber

Die bildende Künstlerin Sigrid Gruber, 1958 geboren in NRWestfalen in Lennestadt/Sauerland, lebt und arbeitet in der Lüneburger Heide. Sie entführt die Betrachter ihrer Werke in ganz eigene Farbräume. Die meist großformatigen, ungerahmten Leinwände werden von der Künstlerin freischwebend wie Tapisserien gehängt. Die leuchtenden Farben fügen sich in einer konsequenten Abstraktion zu Landschaften oder einem Architekturkörper zusammen. Farbflächen werden überlappend angelegt; diese geben dann eine Art  Strukturteppich vor, aus dem sich auch die Raumperspektive im Bild entwickelt.

Die Künstlerin hat extra für die Ausstellung die Bauminstallation „Heimat“ aus Plüsch gefertigt.

Eine alte Linde vor dem Kunstraum schräg und gut wird zum temporären Kunstwerk, das auf die Bedeutung und Wertschätzung von Natur aufmerksam machen soll.

© Jan Amelung

Jan Amelung, 1960 in der Schweiz geboren und seit 1965 in Deutschland, arbeitet bevorzugt mit Elbsandstein, aber auch mit Basalt, Granit, Muschelkalk. Seine archaischen Skulpturen fördern beim Betrachter den Tastsinn, sie vermitteln ein Gefühl für Masse und physische Schwere. Viele seiner Arbeiten sind im öffentlichen Raum zu finden; unter anderem im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg und in Buchholz. Amelung’s Skulpturen sind eine rhythmisch betonte Liebeserklärung an die Vertikale und auf den ersten Blick von kratzbürstiger Schärfe. Sie sind eine kraftvolle Kunst, die einen Dialog entfaltet zwischen den Dimensionen des äußeren Raumes und den inneren Sphären der Seele. Die Figuren signalisieren Bedrängnis genauso wie sie die alte Sehnsucht nach Schwerelosigkeit ausdrücken. Die kühle Präzision und die schöne Klarheit fabulieren nicht. Kein Dekor, keine Arabeske, nichts Überflüssiges. „So wenig wie möglich, so viel wie nötig“, lautet sein Kommentar dazu.

© Thomas Kleine

© Thomas Kleine

Thomas Kleine, 1953 in St. Wendel geboren, studierte Visuelle Kommunikation an der Universität Essen bei Willy Fleckhaus.

Neben seiner Arbeit als Grafiker für verschiedene Buch- und Zeitschriftenverlage, widmete er sich immer häufiger der freien Bildgestaltung mit unterschiedlichsten Techniken. In dieser Ausstellung präsentiert er einige Werke seiner Malerei. Zum Beispiel sind unter dem Oberbegriff Schilder Gemälde entstanden, die mit streng grafischen Formen und Mustern durch eine besondere Farbgestaltung den Betrachter magisch anziehen und mit einer getäuschten Dreidimensionalität in einen Schwebezustand versetzen.

Thomas Kleine gelingt es meisterhaft, strenge Formen durch Farbe und Anordnung auf der Leinwand spielerisch in bildhafte Leichtigkeit zu verzaubern. Wir sehen immer zwei Bildebenen, die sich jedoch nicht in eine optische Hierarchie von Vorder- und Hintergrund fügen. Stattdessen verweben sie zu gleichrangigen Bildern, beginnen ein gegenseitiges Wechselspiel von Positiv- und Negativ-, von Binnen- und von Außenform.

Neben großen Werken präsentiert Walerie S. in der Ausstellung kleine Unikate:

  • Hüte von Ute Schellbach
  • Schmuck von Angelo Motta

Die Ausstellung läuft bis zum 30. September 2012.

Sommerferien vom 18. August – 4. September 2012

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